Erfahrungen und Schlussfolgerungen
Rechtsseitig Armbetonte Hemiparese
Unser Sohn begann im September 2007 mit seiner ersten 3 Wöchigen Forced-Use Therapie. Zu dieser Zeit stand er kurz vor seinem 3. Geburtstag. Alex hat eine rechtsseitige, armbetonte Hemiparese, die sich bei ihm so bemerkbar machte, dass er die rechte Hand höchstens benutzen konnte, um etwas in ihr festzuklemmen.
3 Tage nach dem er den ersten Gips bekam steckte er sich mit rascher Bewegung und dem kranken Arm selbstständig seinen Schnuller in den Mund - zu ersten Mal!
Essen mit Rechts ist nun mit etwas Hilfe möglich
Heute nach seinem 2. Forced-Use Aufenthalt ist er bereits in der Lage mit etwas Hilfe mit rechts einen Löffel oder eine Gabel zu essen zu benutzen. Wir können aus unserer Sicht klar sagen, dass dies ohne die Forced-Use Therapie nicht ansatzweise zu erreichen gewesen wäre.
Therapie wird gut angenommen
Alex nimmt die Therapie sehr gut an obwohl er während der 2 - 3 Wöchigen Krankenhausaufenthalte über etwa 2/3 der Zeit einen Gips am gesunden Arm tragen muss. Wenn er bei seinem letzen Aufenthalt gefragt wurde weshalb er denn einen Gips tragen müsse, antwortete er: "Meine Rechte Hand soll was lernen".
Schlussfolgerungen
- Wir haben alle denkbaren Therapien durch. Unserer Meinung nach ist die Forced-Use Therapie für ein Kind wie Alex die mit Abstand effektivste.
- Die Forced-Use Therapie ist keine Therapie, bei der man die Ärzte machen lassen kann. Man muss die Therapie unbedingt wollen und aktiv unterstützen. Das jeweilige Kind muss Sie ebenfalls verstanden haben. Die Erfolge stellen sich relativ zügig ein, weshalb wir den Eindruck haben, dass die Kinder dann noch motivierter sind.
- Eine ambulante begleitenden Ergotherapie unterstützt den Erfolg